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Geruchsbildung & Schadstoffe Fertighaus

Weist Ihr Haus eine Geruchsbildung mit einer muffig-moderigen Geruchsnote auf?

Dieses Phänomen kann bei Fertighäusern, die vor 1984 hergestellt wurden, auftreten. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Ursache bei den bis dato eingesetzten Holzschutzmitteln zu finden ist. Über einen längerfristigen chemischen Reaktionsprozess bilden sich aus den eingebrachten Holzschutzmitteln sogenannte Chloranisole (Tetrachloranisol TeCA oder Trichloranisol TCA) aus, die bereits bei sehr niedrigen Konzentrationen zu einer intensiven Geruchsbildung führen.

Die angesprochene Geruchsbildung erfolgt nicht bei allen Häusern, die mit den betreffenden Holzschutzmitteln behandelt wurden. Es ist durchaus möglich, dass Häuser exakt gleicher Bauart eine Geruchbildung aufweisen können oder auch nicht.

Nach heutigen Erkenntnissen spielen die individuellen Rahmenbedingungen wie Außen- und Raumklima, Dichtigkeit der Bauteile, Lüftungsverhalten, vor allem jedoch die Feuchtebedingungen innerhalb der Bauteile eine maßgebliche Rolle. Gerade der Einfluss der Feuchtebedingungen erklärt, warum bei Auftreten einer Geruchsbildung immer die Außenwand betroffen ist.

"Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Chloranisole sind bisher nicht bekannt und können nach heutigem Informationsstand ausgeschlossen werden." [AIF-Forschungsvorgaben "Entwicklung eines Sanierungsverfahrens für geruchsbelastete ältere Holzhäuser durch bauphysikalische und chemisch-physikalische Maßnahmen", Schlussbericht des Fraunhofer Instituts für Holzforschung, Braunschweig, 2008]. Besonders lästig für die Bewohner ist der Umstand, dass die Chloranisole an der Kleidung haften bleiben und damit die Geruchsbildung für Außenstehende wahrnehmbar wird.

Das patentierte Absorbervlies renopan AirClear® Spezial (Patentnummer EP 1 386 622 A1, auch mit integrierter Dampfbremse erhältlich) ist besonders ausgerichtet auf den dauerhaften Abbau der Chloranisole sowie des als Reaktionsbeschleuniger wirksamen Formaldehyds. Damit kann im Rahmen einer fachgerechten Sanierung der Außenwand nach dem renopan- Fassadenerneuerungssystems eine aus der Außenwand herrührende Geruchsbildung wirksam und dauerhaft abgebaut werden.

Wichtig:
Der von den Fertighausfirmen durchgeführte Holzschutz war gesetzlich vorgeschrieben. Auch die eingesetzten Holzschutzmittel bedurften einer bauaufsichtlichen Zulassung und wurden den Fertighausfirmen vorgegeben.

1, 2, 3 - Geruch sicher und dauerhaft abbauen.

Im ersten Schritt wird über ein spezielles Anstrichsystem eine weitgehende "Zerstörung" der Geruchsquelle erreicht:

  • ggf. vorhandene mikrobakterielle Substanzen werden desinfiziert;
  • der vorhandene Holzschutzmittelwirkstoff wird tiefenfixiert und am weiteren Austritt gehindert.

Im zweiten Schritt wird das Wandgefach vollflächig mit dem Absorbervlies renopan AirClear® Spezial ausgekleidet. Das Vlies absorbiert die dort vorhandenen Chloranisol- und Formaldehydmoleküle und neutralisiert sie dauerhaft und irreversibel durch chemische Umwandlung.

Im dritten Schritt werden diffusionsoffene und ökologische Dämmsysteme eingesetzt, die durch ihr Feuchtepuffervermögen und ihre Diffusionsoffenheit eine optimale Regulierung des Feuchtehaushalts in der Wand gewährleisten.

Chloranisole, die stark geruchsbelastend wirken, können wirksam und dauerhaft nur über eine fachgerechte Sanierung im renopan-Fassadenerneuerungssystem unter Einsatz des speziell dafür entwickelten Absorbervlieses renopan AirClear® Spezial abgebaut werden.

Das Absorbervlies renopan AirClear® Spezial enthält den Wirkstoff Absorbin®. Absorbin® zeichnet sich durch einen speziellen Verfahrensschritt aus, bei dem das Wollprotein so konditioniert ist, dass insbesondere sorbierte Chloranisole permanent und schnell gebunden werden.